In Zusammenarbeit mit der nir-concept GmbH bieten wir nach über dreijähriger Pause wieder die beliebten nir-support-Seminare als öffentliche Schulung an. Den Anfang macht das Einsteigerseminar "NIR-Spektroskopie und Chemometrie" am 21./22. September in Essen.
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Neue und zukünftige Anwender der NIR-Spektroskopie, die NIR-Systeme betreuen und später vielleicht auch NIR-Methoden entwickeln wollen.
Grundkenntnisse der (instrumentellen) analytischen Chemie sind von Vorteil, aber nicht Bedingung.
Eine gekürzte Version der untenstehenden Inhalte kann unter Verzicht auf Diskussion und individuelle Beantwortung von Fragen an einem Tag mit ca. 6 Vortragsstunden stattfinden. Sinnvoller ist es, ca. 1 1/2 Tage einzuplanen, so daß die gezeigte Theorie auch an praktischen Beispielen aus der industriellen Praxis demonstriert werden kann.
Außerdem: Wie kommt die Probe zum Spektrometer, wie wird weilche Probenform am besten gemessen? Informationen zu den verschiedenen Meßverfahren, Übersicht über Probennmodule, Sonden und weiteres Meßzubehör. Einsatz von Lichtleitern und Multiplexern.
NIR-Spektroskopie und chemometrische Auswertung gehören untrennbar zusammen. Wichtiger, als die zugegebenermaßen nicht ganz einfache Mathematik zu verstehen, ist es, sich an die chemometrisch/statistische Denkweise zu gewöhnen. Dieser Abschnitt des Kurses zeigt, warum Chemometrie notwendig ist und was hier anders ist, als in der klassischen Analytik.
Von der analytischen Aufgabe zur NIR-Methode: Ohne die Mathematik zu sehr zu bemühen, zeigt dieser Kursteil, wie eine quantiative, chemometrische Methoden für die NIR-Spektroskopie erstellt wird. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
Auch wenn hinter den chemometrischen Methoden für die NIR-Spektroskopie sehr viel Mathematik steckt:
Im Wesentlichen müssen bei der Methodenentwicklung eine ganze Reihe von Grafiken ausgewertet werden. Im Grundkurs erlernen Sie die Interpretation der wichtigsten Standardgrafiken, wie Sie von spezieller Chemometriesoftware und den meisten Programmen der Spektrometerhersteller erzeugt werden.
Im Grundkurs wird die häufigste qualitative Anwendung, die Erstellung von Identitätsbibliotheken, behandelt. Die Eigenschaften, Vor- und Nachteile der verschiedenen Algorithmen werden diskutiert, ohne die zugrundeliegende Mathematik im Detail zu betrachten. Thema ist die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Erstellung von NIR-Bibliotheken und es werden häufige Fehler und Problemstellen diskutiert.
Die verschiedenen Methoden zur mathematischen Vorbehandlung von NIR-Spektren sind unverzichtbar bei der Erstellung robuster, industrietauglicher Kalibrierungen. Leider werden sie oft falsch angewendet. Sehen Sie im Grundkurs, welche Methode für welche Problemstellung angemessen ist und wie Sie häufige Fehler vermeiden.


